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Kurze
Übersicht über alle online stehenden Presseberichte:
Gründungsversammlung, Höchster
Kreisblatt vom 03.05.2001
eingescannter Bericht hierzu
eingescannter Bericht aus der Flörsheimer
Zeitung
Vereinsgründung vom 26.04.2001,
Höchster Kreisblatt
Weitere Berichte aus den letzten
2 Jahren
Sammlung aller Presseberichte
seit 1996 (6 Seiten)
| Pressebericht
aus dem Höchster
Kreisblatt vom 03.05.2001 über die Gründungssitzung
2001. |
Kerbeborsch sind jetzt ein Verein
Weilbach.
"Der Kassierer ist mit der Kasse abgerückt." Das singen
normalerweise die Kerbeborsch. An jenem Abend hatte es aber den Anschein,
als sei das wirklich passiert. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch
gar keine Kasse gab. Heiko Dörhöfer, der später einstimmig
zum Kassierer ernannt werden sollte, fand sich 40 Minuten zu spät
im Vereinsheim der Germania ein, weswegen sich die Gründung des
Vereins "Kerbeborsch 6091 Weilbach" etwas verschob.
Das war
aber die einzige Hürde, die die jungen Weilbacher und ehemaligen
Mitglieder der Kerbegesellschaft zu nehmen hatten. Da die Satzung
im Vorfeld gut ausgearbeitet worden war, wird es in der kommenden
Woche beim Hochheimer Amtsgericht keine Probleme geben, dass der
Verein anerkannt wird, dessen Zweck "die Erhaltung Weilbacher Traditionen,
die Förderung der Geselligkeit und die Pflege des heimatlichen
Brauchtums" ist.
Auch der
Vorstand war schnell gewählt: Marcus Reif avancierte ohne Gegenkandidat
zum Vorsitzenden. Sein Stellvertreter ist Michael Flach, Schriftführerin
Alexandra Tietze und Beisitzer Jörg Duchmann. 38 Gründungsmitglieder
wohnten der Sitzung bei, darunter auch fünf Fischbacher Kerbeborsch
und Bürgermeister Ulrich Krebs, der wie andere anwesende Stadtverordnete
den neuen Verein begrüßte.
"Wir wollen
unsere Arbeit intensivieren und mit anderen organisieren", erklärte
Marcus Reif. Gerade der Vereinsring und damit die Zusammenarbeit
mit den ortsansässigen Vereinen liege den Kerbeborsch am Herzen.
Besonders in versicherungstechnischer Hinsicht helfen die Kerbeborsch
durch den Verein sich selbst (wir berichteten), denn mit 2000 Mark
für einen Sicherheits- und Sanitätsdienst sind zusätzliche
Kosten auf die Ausrichter der Kerb zugekommen. "Wir erhoffen uns
jetzt entsprechende Vergünstigungen von der Stadt", sagte Reif
- Gespräche mit dem Magistrat stehen noch aus.
Die jungen
Weilbacher, die sich nach der alten Postleitzahl der früher
eigenständigen Gemeinde benannt haben, möchten in Zukunft
ihr Angebot erweitern.
Der
erste Versuch schlug allerdings fehl: Der Mailauf fiel mangels Beteiligung
aus. Im Juni wird aber alles ganz anders sein. Frei nach dem festgeschriebenen
Wahlspruch: "Wenn Sonn' und Mond vom Himmel falle', die Weilbacher
Kerb wird doch gehalle'."
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| Pressebericht
aus dem Höchster
Kreisblatt vom 26.04.2001 über die Vereinsgründung 2001.
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Mit
neuem Verein soll Kerbetradition auf eine solidere Basis gestellt
werden 
Weilbach.
Fünf Jahre ist es her, als sich einige junge Weilbacher
sagten, dass es so nicht mehr weitergehen könne. Gedanken hatten
sich die Jungs über die Kerb gemacht, die wegen fehlendem Nachwuchses
auszusterben drohte. Frühere Verfechter der Tradition formierten
sich zur "Kerbegesellschaft 6091 Weilbach" und hielten mit großem
Engagement das Fest am Leben. Schon ein Jahr später kam die Idee
auf, der Gemeinschaft mit einem Verein eine solidere Basis zu schaffen.
Diese Idee wurde weitergesponnen und am 30. April um 19 Uhr im Vereinsheim
der Germania in die Tat umgesetzt, wenn die rund 60 Mitglieder der
Kerbegesellschaft den Verein "Kerbeborsch 6091" gründen.
Den
letzten Anstoß zu diesem Schritt gab das liebe Geld. Mit dem
Kerbetanz und Giggelschlag organisieren die Kerbeborsch Jahr für
Jahr gleich zwei Großveranstaltungen an einem Wochenende.
Und die Miete der Weilbachhalle und die Musikband wird nicht billiger.
"Es wurde immer heikler, das Finanzamt stand uns auf den Füßen",
erklärt Sprecher Alexander Becker. Hinzu kommt, dass die Kerb
im Jahr 2000 schlechter als bisher von der Bevölkerung angenommen
wurde, was Becker aber auf zu wenig Werbung zurückführt.
Bei
einem Minus in der Kasse mussten bisher einzelne Personen haften
- in Zukunft tut das eben der Verein. Der zweite Hauptgrund für
die Gründung ist die Hoffnung auf "bessere Unterstützung
von den lokalen Behörden", wie es in einem offiziellen Schreiben
der Kerbeborsch heißt. Im Klartext: Städtische Zuschüsse
sind erwünscht. "Bisher hat die Stadt uns den Kran beim Baumstellen
bezahlt, weil wir ihn ja nicht von Hand stellen dürfen. Ein
bisschen mehr könnte es aber noch sein."
Die
Vereinsgründung - als Erster Vorsitzender wird Marcus Reif
vorgeschlagen - soll für die Weilbacher Kerbeborsch auch eine
Art Neuanfang sein. Erstmals werden sie am 1. Mai den "Nepomuk-Gedächtnislauf"
veranstalten. Für einen guten Zweck werden Staffeln von Weilbacher
Vereinen um 14 Uhr am Haus am Weilbach eine Rundstrecke auf sich
nehmen, das Startgeld beträgt 20 Mark. Beim Kerbetanz im August
wird dann erstmals die von der Flörsheimer Kolping-Fastnacht
bekannte Band "Take Five" spielen, die Ausrichter erhoffen sich
dadurch mehr Besucher. Bei der nächsten Kerb kann der neue
Verein sich dann wieder in aller Ruhe um die Organisation kümmern.
Nachwuchs ist genug vorhanden, der mit Kappe und Schärbe das
Kerbeborschlied singen wird.
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Kerbeborsch
6091 Weilbach | www.kerbeborsch.de | info@kerbeborsch.de
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