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Aktuelle
Presseberichte hier kurz notiert:
Vorbericht Weilbacher Kerb, Höchster
Kreisblatt 29.06.2001
Gründungsversammlung, Höchster
Kreisblatt vom 03.05.2001
Weitere Berichte aus den letzten 2
Jahren
Sammlung aller Presseberichte seit 1996
(6 Seiten)
vom 16. August 2001
Beim Kerbetanz
wird es eine Überraschung geben
Weilbach. Die Kerbegesellschaft
6091 baut auf eine breite Unterstützung in der Weilbacher Bevölkerung.
Schließlich haben sich die jungen Mitglieder des neu eingetragenen
Vereins im Vorfeld alle Mühe gegeben, um den Bürgern am Kerbewochenende
etwas zu bieten. Nach der Werbeaktion durch kostenlose Kerbehefte an alle
Weilbacher Haushalte, werden die Macher um den Ersten Vorsitzenden Marcus
Reif und die 14 Kerbeborsch der Jahrgänge 1980 bis 1985 morgen Abend
zum ersten Mal die Luft anhalten. Anstatt der Kerbedisco im Foyer spielen
in diesem Jahr die Lokalmatadore der Rockband Strike in einem
Drittel der Weilbachhalle. Mit sechs Mark sind Musikfans dabei.
Am Samstag um 12 Uhr stellt ein Kran für die Kerbeborsch vor dem
Haus am Weilbach den geschmückten Baum, die offizielle Kerberöffnung
ist zwei Stunden später auf dem Kerbeplatz vor der Halle, auf dem
die Schausteller bereits von Freitag an allerlei Kulinarisches und Spielmöglichkeiten
anbieten. Nach dem Gottesdienst in der Katholischen Kirche (18 Uhr) schlägt
beim Kerbetanz die große Stunden der Burschen in weißem Hemd
mit umgehängter Schärpe und Mütze: Sie ziehen feierlich
in die Weilbachhalle ein und singen das Kerbeborschlied. Ansonsten ist
der Abend in musikalischer Hand der Band Take Five, die auch
jedes Jahr beim Flörsheimer Kolping-Maskenball auftritt. Als Spezial-Getränk
bietet die Kerbegesellschaft Flügerl an, eine Mischung
aus Wodka und Red Bull. Und auf eine Überraschung können
sich die Besucher mit 300 Leuten rechnen die Veranstalter
gegen 23 Uhr freuen.
Der Frühschoppen mit einem ausführlichen Kinderprogramm und
der Band Ausgebremst startet am Sonntag um 10 Uhr, die Versteigerung
des Kerbehammels ist dann um 12.30 Uhr in der Halle, ehe die Kerbeborsch
mit Anhang und Blaskapelle durch die Straßen ziehen (14 Uhr) und
danach bei Kaffee und Kuchen für die Frankfurter Kinderkrebshilfe
Geld sammeln. Ein großes Highlight ist mit Sicherheit wieder der
Gickelschlag am Montag um 17 Uhr, der in den vergangenen Jahren vor dem
Haus am Weilbach von der Bevölkerung gut angenommen worden ist. Wer
danach immer noch nicht genug hat, kann sich am Dienstag um 20 Uhr vor
der Weilbachhalle mit den trauernden Kerbeborsch treffen und die Kerbepuppe
verbrennen. (rem)
vom 10. August 2001
Der Ort soll
schöner werden
Ohne Umgehung keine Zukunft?
Artikel 1: Eine Serie von Boris Schöppner (Teil 3)
Weilbach. Das Höchster Kreisblatt stellt die vier Ortsvorsteher in
Flörsheim Stadtmitte, Weilbach, Wicker und in der Keramag/Falkenberg
vor. Eigentlich war Heinz Lauck im Weilbacher Ortsbeirat nur angetreten,
um für die CDU ein gutes Ergebnis einzufahren, doch dann
habe er so gut abgeschnitten, dass er auch Verantwortung übernehmen
wollte. Und der Ortsbeirat wählte den 54-Jährigen zum Vorsitzenden.
Damit löste der Christdemokrat Theo Schmitt ab. Ein politischer Vorgang,
der nicht unumstritten war, hatte Sozialdemokrat Schmitt bei der Ortsbeiratswahl
doch mehr Stimmen erhalten als Lauck. Für Lauck ein ganz normaler
Vorgang´. Denn: Fakt ist, dass die Weilbacher Bürger
den Ortbeirat gewählt haben, und der Ortsbeirat den Ortsvorsteher
bestimmte. Mit Theo Schmitt, für dessen Arbeit er Respekt habe,
sei er per Du.
Lauck ist nun also Ortsvorsteher und Stadtverordneter. Seine Aufgaben
sieht er darin, das Ohr an der Bevölkerung zu haben und
die großen Themen wie Fluglärm und Umgehungsstraße immer
auf der Tagesordnung zu halten. Doch ein Ortsvorsteher ist vor allem
für die kleinen Sorgen und Belange der Nachbarn zuständig. Ein
Beispiel gefällig? Nach längerer Wartezeit wurde die Einmündung
Gänsgasse/Hofheimer Straße sicherer gemacht, indem die Parkreihe
verkürzt wurde. Für Lauck ein Beweis dafür, dass die Arbeit
im Ortsbeirat etwas bringt.
Lauck liegt die Traditionspflegeim Ort am Herzen. Deshalb findet er das
Engagement der Kerbeborsch 6091 eine ganz tolle Sache. Für
den Christdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die jungen Leute
privat und politisch zu unterstützen.
Zwei Forderungen hat er an den Main-Taunus-Kreis: Mit Nachdruck werde
er sich dafür einsetzen, dass die Grundschule saniert wird, denn
die Einfachverglasung bringe zu wenig Schallschutz und trage zur Energieverschwendung
bei. Für die Weilbachhalle fordert er den Einbau einer Klimaanlage.
Die Wärme in der Halle ist im Sommer nicht auszuhalten.
Dies werde die Kerb am Wochenende 17.bis 19.August wieder zeigen.
Ganz oben steht auf der Wunschliste an Bürgermeister Ulrich Krebs
(CDU), dass er sich für die Umgehungsstraße einsetzt.
Denn: Mit der Umgehungsstraße steht und fällt die Entwicklung
von Weilbach. Einmal pro Jahr sollte der Magistrat einen Bericht
über den Sachstand vorlegen.
Die Schmerzgrenze ist jetzt auch in Weilbach erreicht, sagt
der Ortsvorsteher hinsichtlich des Fluglärms, der seit der Einführung
der Foxroute im September vergangenen Jahres erheblich zugenommen habe.
Der Westwind trägt den Lärm der Maschinen, die entlang
der Autobahn fliegen, nach Weilbach. Die Lärmverhältnisse gleichen
denen eines Überflugs.
Trotz dieser Widrigkeiten möchte Lauck in seiner Amtszeit einen Beitrag
dazu leisten, dass Ortsbild von Weilbach attraktiver und schöner
zu machen. Da seien vor allem private Initiativen gefragt. Die Politik
habe jedoch die Aufgabe, solche Maßnahmen zu unterstützen.
Artikel 2: Heinz
Lauck (CDU) will keine Kopie der SPD-Ortsbegehungen
Weilbach. Heinz Lauck ist 54 Jahre alt. Der gelernte Schriftsetzer ist
zusammen mit seinem Bruder Inhaber und Geschäftsführer der Druckerei
Heinrich Lauck GmbH in Flörsheim. Lauck ist verheirat und hat zwei
Kinder. Auf die Welt kam Lauck in der Eddersheimer Straße. 1970
hat er geheiratet und ist nach Weilbach gezogen.
Seit 1997 sitzt Heinz Lauck für die CDU in der Stadtverordnetenversammlung.
Auch am 18.März erhielt er ein Mandat für das Stadtparlament.
Seit dieser Legislaturperiode ist Lauck Ortsvorsteher in Weilbach. Er
appelliert an die Weilbacher, sich mit ihren Anliegen an ihn zu wenden.
Eine Kopie der SPD-Ortsbegehungen seitens der CDU werde es nicht geben.
Zudem sei er offen für Vorschläge, die aus den Ortsterminen
der Sozialdemokraten resultieren.
Probleme, Beruf und ehrenamtliche Politik unter einen Hut zu bekommen
sieht er nicht. Da er in der Druckerei nicht mehr an den Machinen stehe,
sondern mehr in die Organisation eingebunden sei, lasse sich dies miteinander
vereinbaren.
Seinen Tag beginnt der Ortsvorsteher um 4.45Uhr. Zu dieser Uhrzeit steht
er auf und macht mit seiner Frau einen halbstündigen Spaziergang
durch die Felder Weilbachs. Zu seinen Hobbys zählt er das Tennisspielen.
Im Urlaub segelt und wandert er gerne.(öp)
Anmerkung:
die Kerbeborsch 6091 Weilbach wünschen Ihrem Freund Heinz Lauck und
seiner Familie alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!!!
vom 09. August 2001
Weilbacher feiern
Kerb am liebsten im August
Weilbach. 10000
Mark plus Gebühren für die Musikgruppen und Kapellen lässt es sich der
Verein Kerbeborsch 6091 kosten, die Weilbacher Kerb vom 17. bis 21.August
aufzupeppen. Verbunden mit größerem Aufwand und Veränderungen, die wieder
mehr Weilbacher für das Traditionsfest begeistern sollen, ist auch die
erstmalige Herausgabe des 15-seitigen Weilbacher Kerbeheftes, das an die
Haushalte verteilt wurde. Darin geht der Kerbeverein auf eine Besonderheit
im Main-Taunus-Kreis ein: Seit 99 Jahren gibt es in Weilbach zwei Mal
im Jahr die Kirchweih.
Alles begann im Jahr 1653 mit der Weihe der alten Kirche am 20.August.
Bis zum Bau der neuen Kirche im Jahr 1874 blieb der Termin auch bestehen,
ehe der Bischof– trotz der neuerlichen Weihe an Maria Himmelfahrt am 15.August–
das Kirchweihfest kurzerhand auf den ersten Sonntag im Oktober legte.
Dagegen sträubten sich jedoch die Weilbacher: An den Termin habe man sich
gewöhnt, die Ernte sei gerade eingefahren gewesen und das Wetter viel
besser als im Oktober.
Schon 1887 ist in der Chronik von Pfarrer Hanz die Rede von einem Fest
am 20. August, dem Tag der „früheren Kirchweih“, das junge Knaben des
Turnvereins zwei Tage lang hielten. Der Gemeinderat reagierte erst im
Jahr 1902 und beschloss das alte Kerbedatum (Sonntag nach Maria Himmelfahrt)
für die Feier der Kirchweih festzulegen. Seitdem hat Weilbach zwei Mal
Kerb: Die „weltliche“, laut Pfarrer Wingender die „Kirchweih der Gasthofbesitzer“
im August, und die richtige, kirchliche Weihe im Oktober, die aber bis
heute niemand so recht feiern möchte. Einen wichtigen Grund greift der
Kerbeverein in seinem kurzen geschichtlichen Abriss heraus: In Wicker
wird im September, in Flörsheim im Oktober Kerb gehalten– da ist der August
für die Weilbacher doch nahezu optimal. So können mindestens die benachbarten
Kerbeborsch sich gegenseitig besuchen. (rem)
vom 27. Juli 2001

Und
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Kerbeborsch
6091 Weilbach | www.kerbeborsch.de | info@kerbeborsch.de
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