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Kurze
Übersicht über alle online stehenden Presseberichte:
wieder zurück zu den aktuellen
Presseberichten
WUFF-Sitzung am 27.02.2001
WUFF-Kartenvorverkauf, Höchster
Kreisblatt vom 18.12.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 22.08.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 22.08.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 21.08.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 17.08.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 12.08.2000
Weilbacher Kerb, Höchster Kreisblatt
vom 09.08.2000
Sammlung aller Presseberichte
seit 1996 (6 Seiten)
Dank
an Jörg fur´s Scannen :-)
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Pressebericht
aus dem Höchster
Kreisblatt vom 27.02.2001 über die WUFF-Sitzung 2001. Hierzu
gibt es auch Bilder.
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"Wuffstock": Liebe, Friede, Albernheiten Von
Thorsten Remsperger
Weilbach.
Wer sich dazu entschieden hatte, die "Weilbacher Ultimative
Fassenachts Ferunstaltung", kurz "Wuff" genannt,
am "Fassenachtssamsdaach un de Daach devor in die Spott- und
Kulthall Weilbach" zu beehren, der bekam wie schon in den vergangenen
vier Kampagnen alles andere als eine konventionelle Kappensitzung
präsentiert. Auch zum Motto "Wuffstock - Love unn Peace
unn wehe Füß'" bestätigten die Denker und Lenker
der Wuff ihren Ruf als innovativste Fassenachter in der Umgebung.
Eigentlich
lieferten die Weilbacher Karnevalisten die perfekte Unterhaltung:
Musik, Tänze, Kabarett, Comedy und Vorträge - und alles
umrahmt von originellen Details. Sei es das aufwendige Bühnenbild
von Bernd Mayer, einer der fünf Wuff-Präsidenten, die
leicht verfremdete Getränkekarte mit den Drinks "Killing
me softly" (Cola, Fanta, Wasser), "Working mens favorite"
(Apfelwein) und "Dead mans wake up" (Asbach-Uralt und
Cola) oder ein Stück "echter Wuffstock-Rasen", der
vor den jeweils knapp 300 Besuchern an den beiden Abenden lag. Laut
Gebrauchsanweisung sollte dieser "mit einer Mischung aus 2/3
Liter Ebbelwoi und 1/3 Marihuana" gedüngt werden. Herausragend
bei der Wuff war wieder der musikalische Aspekt.
Die
Aktiven haben das Glück, mit der beeindruckenden Marion Kessler,
Holger Blaha sowie den Präsidenten Ralph Bender und Frank Germer
gleich vier taugliche Sänger zu haben. Mit fetzigen Gitarrensounds
und Schlagzeug begleitet gaben sie umgetextete Songs wie "Ich
würd' so gern de Ernst Neger sein" ("Summer of 69"/Brian
Adams) oder "Metzjer Press" ("Locomotive Breath"/Jethro
Tull) unter dem Beifall des Publikums zum Besten.
Die Bezeichnung "Comedy" traf auf die Beiträge von
Ralph Bender als Totengräber ("Der Sarg ist ein praktisches
Geschenk: Jeder braucht's, keiner hat's), den längeren Sketch
über den Kampfhund "Abrazzo" und die beiden Steuerprüfer
Frank Laurent und Hiltrud Johann-Laurent zu. Alle trugen ihren Klamauk
ohne abzulesen vor, die Steuerprüfer banden bei ihren Untersuchungen
und der kleinen Show "Wer wird Steuermillionär" das
Publikum mit ein. Wie bei einem lustigen Kabarett-Abend ging es
dann bei den Pantomimen Tobias Flach und Patrick Seefelder zu, die
um den größten aufgeblasenen Luftballon zur Verzückung
der Narren buhlten.
Tänzerisch sorgten die Gruppen "Inkognito", "Jazz
Pants" und "Germania Dream Boys" für beste Stimmung,
und auch an verbalen Attacken fehlte es nicht. Die Seitenhiebe gingen
in Richtung des Nachbarorts Wicker. "Wo wohnt der saure Rebepflücker?
E Stückche' ufwärts, nebe' in Wicker" stimmte Präsident
Rainer Welzel schon zu Beginn an. Der überzeugende Frank Germer
als "Weintraub'" berichtete von Trauben mit einem IQ von
drei Öchsle - "wie sie der Wickerer liebt". Aber
auch "Woodstock-Veteran" Uli Schuster und "Fassenachtsfummler
alias Weltebummler" Tobias Flach sowie Ralph Bender als "Franz
Beckenbauer-Double" sorgten für Lachsalven.
Heiß erwartet wurde das Ergebnis der inoffiziellen Bürgermeisterwahl,
die die Wuff beim Kartenvorverkauf gestartet hatte. Rainer Welzel
konnte das endgültige Ergebnis noch nicht bekannt geben, in
der ersten Hochrechnung führte Bäcker Remsperger vor "Schulte-Paul"
und Bernd Jäger. Viele Denkzettel für die Politiker verpasste
Welzel danach mit den Sprüchen "Galf-Plakate wurden vom
Wickerer Kindergarten gemacht", "CDU-Leute gucken in die
Luft und warten was passiert" und "Pokowietz - den kennt
keiner". Vorher nannte "Bürgermeisterkandidat"
Andreas Dörhöfer in seinem Wahlprogramm als ersten Punkt
"Wicker raus".
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Hier
ein aktueller Pressebericht aus dem Höchster
Kreisblatt vom 18.12.2000. Der originale Text steht dabei.
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Wird
Olaf Bürgermeister? Echte WUFF-Fans werden es erfahren Von Thorsten
Remsperger Weilbach. Überraschende Wende im Bürgermeister-Wahlkampf.
Die "Weilbacher Ultimative Faschings Ferunstaltung" (WUFF) hat gleich
drei neue mögliche Rathaus-Chefs nominiert: Ortsvorsteher Theo Schmitt,
Bäcker Wilfried Remsperger und "Rancher-Horst". Doch damit nicht
genug: Es werden noch Kandidaten gesucht: Auf einem Fragebogen,
der an alle Haushalte verteilt wurde, haben die Weilbacher die Möglichkeit,
ein Kreuz hinter die Rubrik "Ich" zu setzen oder einen Vorschlag
zu machen. Beim Kartenvorverkauf für die beiden Faschingssitzungen
am 23. und 24. Februar vor dem Haus am Weilbach erhielten die Narren
der etwas anderen Art schon einige innovative Anstöße. "Charlie
Fasel", "Schulte-Paul" und "Olaf" wurden zum Beispiel vorgeschlagen.
Der Weilbacher mit den meisten Einträgen wird am Faschingswochenende
in der Weilbachhalle bekannt gegeben werden.

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Die
WUFF wird für ihre beiden Sitzungen unter dem Motto "Wuffstock -
Love unn Peace unn wehe Füß'" wieder nur ein Drittel der Halle in
Anspruch nehmen. Mehr Platz war genauso wie ein möglicher dritter
Termin kein Thema. "Wir stoßen mit unseren zwei Sitzungen an unsere
Kapazitätsgrenzen, außerdem wäre die Atmosphäre in zwei Hallendritteln
nicht so gut", erklärte Rolf Germer aus dem WUFF-Vorstand. Diese
Tatsache bedeutete für die Narren einen anstrengenden Samstag Vormittag.
450 Karten wurden um 11.11 Uhr ausgegeben, davon höchstens vier
pro Person. Die Weilbacher Kerbegesellschaft "6091" wollte da auf
Nummer sicher gehen und setzte sich bereits um 5.30 (!) eingemummt
und mit warmem Glühwein auf Bänke vor das Haus am Weilbach. Damit
hatten sie die Tickets sicher, doch wer sich erst gegen 8.30 Uhr
an der Menschenschlange anstellte, hatte laut WUFF-Mann Rainer Welzel
"kaum noch Chancen". Ungefähr um diese Zeit begannen einige der
rund 70 WUFF-Aktiven, die sich im Februar auf die Bühne begeben
werden, die wartenden Anhänger mit Bratwürsten, Bier, Glühwein und
heißem Orangensaft zu versorgen. Kostenlos versteht sich, als Ausgleich
für die Strapazen. Rock-Musik dröhnte aus den Lautsprechern. "Vielleicht
machen wir den Kartenvorverkauf das nächste Mal im Sommer, da ist
es wärmer", überlegte Germer. In die Röhre schauten übrigens die
"echten" Bürgermeisterkandidaten Ulrich Krebs, Wolfgang Pokowietz
und Heiner Oßwald. Die Kommunalpolitiker wollten sich die Karten
vorab sichern, stellten sich nach Absagen der WUFF nicht an und
werden somit die Sitzungen verpassen. Einzig Bernd Jäger, der inzwischen
seine Kandidatur zurückgezogen hat, wartete in der Reihe.
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Hier
ein aktueller Pressebericht aus dem Höchster
Kreisblatt vom 09.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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| Berichte
der Weilbacher Kerb 2000 |
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"Ausgebremst"
soll bei der Weilbacher Kerb für neuen Schwung sorgen Weilbach.
"Die letzte Kerb vor der Autobahn", wie es auf dem Plakat von Andreas
Dörhöfer hinter den Toren Weilbachs geschrieben steht, wirft ihre
Schatten voraus. Die Weilbacher Kerbegesellschaft 6091 überlässt
nichts dem Zufall: Jeden Montag wird im Vereinsheim der Germania
die Gemeinschaft schon einmal gestärkt, bevor das traditionelle
Fest vom 18. bis 22. August durchgeführt wird. 33 männliche und
17 weibliche Mitglieder hat die Kerbegesellschaft inzwischen in
ihren Reihen. Nachdem es vor eineinhalb Jahren ein größeres Generationsproblem
gegeben hatte und die Kerb vor dem Aus stand, haben sich wieder
einige junge Weilbacher dafür begeistert. Aktiv werden sich 20 Jugendliche
verschiedener Jahrgänge beteiligen, die Fahnen ihres Orts würdig
zu vertreten. Angeführt von Kerbevadder Sven Press, der zum zweiten
Mal in Folge dieses Amt bekleidet. Los geht es in diesem Jahr schon
am Freitag ab 14 Uhr, wenn die Beschicker auf dem Kerbeplatz vor
der Sport- und Kulturhalle - einen Tag früher als gewohnt - ihr
Tore öffnen. Abends gibt es drinnen dann eine Disco - ohne einen
musikalischen Schwerpunkt. Samstags, also am 19. August, wird der
Kerbebaum um 12 Uhr gestellt, ab 20 Uhr lädt die Band "Vis-à-vis"
wieder zum Kerbetanz in die Halle ein. Sonntags hat sich die Kerbegesellschaft
für den Frühschoppen um 10 Uhr, der in den vergangenen Jahren nicht
mehr so gut besucht war, etwas Neues einfallen lassen. Auf Anraten
der Fischbacher Kollegen wurde die Stimmungsband "Ausgebremst" verpflichtet.
Nachmittags startet der allgemeine Umzug durch Weilbachs Straßen
und anschließend ein speziellerer der Kerbeborsch durch Weilbachs
Kneipen. Der Gickelschlag findet montags ab 17 Uhr vor dem Haus
am Weilbach statt, an diesem Tag gibt es auf dem Kerbeplatz Ermäßigungen
für Familien. Dienstags sind die Stände schon geschlossen, die Kerbepuppe
wird verbrannt und es gibt ein Abschlussessen für alle, die bei
der Kerb geholfen haben. Erstmals seit den Bembelqwetschern vor
sechs Jahren haben die jungen Weilbacher auch wieder eigene Apfelweingläser
herstellen lassen. 1500 Exemplare gibt es für vier Mark pro Stück
zu kaufen. Laut dem Vorsitzenden der Kerbegesellschaft, Marcus Reif,
diene dies vor allem der Werbung, Geld könne damit fast gar nicht
verdient werden. Gläser werden schon am kommenden Samstag von 7
bis 13 Uhr vor der Metzgerei Press verkauft.
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Der
Bericht ist klickbar
Hier ein aktueller Pressebericht aus dem Höchster
Kreisblatt vom 12.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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Zwischen
Internet und Gickelschlag Weilbach.
Schwarze Hosen, weiße Hemden und lila-gelbe Schärpen. So präsentieren
sich die 33 männlichen und 17 weiblichen Mitglieder (aktiv und passiv)
der Weilbacher Kerbegesellschaft. Die Mützen stammen vom Hutmacher.
Die "Uniform" ist Ausdruck einer Tradition, die die jungen Weilbacher
am Leben erhalten wollen. So gibt es eine klare Kleiderordnung des
Kerbevadders: Er trägt die Schärpe, im Gegensatz zu den anderen
Mitgliedern, von links oben nach rechts unten. Zudem unterscheidet
ihn seine weiße Schürze von den anderen. Auch bei der Kerb, die
am kommenden Wochenende in Weilbach stattfindet, dem größten Fest
in dem Flörsheimer Stadtteil, werden viele alte Bräuche aufgegriffen,
wenngleich sie über die Jahre hinweg immer wieder verändert wurden.
So haben die Kerbeborsche 1995 aufgehört, den Apfelwein, den sie
beim Umzug (dieses Jahr durch Frankfurter und Rüsselsheimer Straße,
denn die Schlossstraße ist gesperrt) am Sonntagnachmittag ausschenken,
selbst zu keltern. Auch die Äpfel klauen sie nicht mehr. Zu viel
Arbeit sei es gewesen, das Getränk selbst herzustellen, und nicht
immer habe der Ebbelwei Marke Eigenbrau besonders gut geschmeckt,
erklärt Alexander Becker, Vorstandsmitglied der Kerbeborsch 6091
Weilbach. Mit den Traditionen gehen die Kerbeborsch ganz pragmatisch
um. Anders wäre die Kerb wohl auch nicht mehr am Leben zu halten.
Denn weil das Interesse, das Weilbacher Fest zu organisieren insgesamt
soweit zurückgegangen ist, dass sich kein einzelner Jahrgang mehr
bereit findet, es alleine auf die Beine zu stellen, wurde 1996 die
Kerbegesellschaft gegründet. Für frischen Wind sorgen laut Becker
auch die Frauen in der Gruppe. Dass Mädchen beim Ausrichten der
Kerb mitmachen dürfen, war nicht immer selbstverständlich. 1982,
als die Kerb schon einmal wegen Personalmangels in einer Krise steckte,
und auch die Eltern schon mobilisiert worden waren, da griff man
auf die Unterstützung der jungen Weilbacherinnen zurück. Hermann
Lixenfeld hält in seinem 1983 erschienenen heimatgeschichtlichen
Bericht "Die Weilbacher Kerb is doo!" fest: "Als trotz aller Bemühungen
die Anzahl der Burschen nicht ausreichte, nahm man noch die Jahrgangsmädchen
mit in die Reihen der Kerbeborsch auf und kam somit auf 18 mit Kerbemütze
und Schärpe geschmückte junge Leute." Von Lixenfeld stammt auch
das Lied, das die Kerbeborsch nachts und beim Gottesdienst am Samstag
singen werden. 1978 entstand das Stück mit dem Titel "Die Krotteeck",
in dem Weilbach als der schönste Ort im Hessenland gepriesen wird.
Doch obwohl die Kerbeborsch alte Bräuche pflegen und beim Umzug
mit Fahnen und einem Hammel durch den Ort ziehen und am Montag auch
wieder den Gickelschlag veranstalten werden, versperren sie sich
nicht den neuen Medien. Im Gegenteil: Sie nutzen sie. Auf ihrer
Homepage (www.kerbeborsch.de) gibt es ein Aufnahmeformular zum runterladen,
und Apfelweingläser lassen sich genauso bestellen wie die Kerbkrawatte.
Doch keine Angst, am Montag werden die Jungs und Mädchen persönlich
ab 5 Uhr zum Weckruf erscheinen, und nicht bloß E-Mails verschicken.
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Hier ein aktueller Pressebericht aus der Frankfurter
Rundschau vom 17.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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Fünf
Tage lockt die Kerb
Weilbacher Kerbeborsch kündigen "Feier der Superlative" an FLÖRSHEIM.
In den nächsten fünf Tagen steht Weilbach ganz im Zeichen der Kerb.
Nachdem das Traditionsfest im vorvergangenen Jahr fast vor dem Aus
stand, haben die Kerbeborsch 6091 Weilbach mit vereinten Kräften
und viel Engagement die Kerb gerettet. In diesem Jahr sorgen nun
45 Kerbemädels und Kerbeborsch dafür, dass zwischen der Festeröffnung
heute um 20 Uhr und der Kerbbeerdigung am Dienstag, 22. August,
ebenfalls um 20 Uhr kräftig gefeiert wird. Rund um die Weilbachhalle
an der Schulstraße wird die Kerb 2000 nach den Vorstellungen von
Kerbeborsch-Pressesprecher Marcus Reif zu einem "rauschenden Fest"
werden. Los geht es heute um 20 Uhr mit der Kerbedisco. Am Samstag,
19. August, wird um 12 Uhr der Kerbebaum vor dem Haus am Weilbach,
Frankfurter Straße, aufgestellt. Von 20 Uhr an spielt die Gruppe
Vis-à-Vis zum Kerbetanz in der Weilbachhalle. Wer diese "Feier der
Superlative", so die Eigenwerbung, gut überstanden hat, kann am
Sonntag bereits um 10 Uhr zum Frühschoppen wieder in die Schulstraße
kommen. Dort wartet nicht nur Herzhaftes für den Magen, sondern
auch Musik aus Bayern für die Ohren. So gestärkt, lässt sich der
Kerbeumzug von 14 Uhr an durch Weilbach wunderbar verfolgen. Start
ist in der Wiesenstraße. Anschließend gibt es Kerbekaffee in der
Weilbachhalle zugunsten der Kinderkrebshilfe Frankfurt. Für Montag,
21. August, laden die Kerbeborsch erneut zum Frühschoppen. Treffpunkt
ist wieder um 10 Uhr - allerdings nicht an der Weilbachhalle, sondern
bei Bauer Bernd Flach an der Frankfurter Straße. Es gibt Rippchen
mit Kraut und mittags Kaffee und Kuchen, kündigt Pressesprecher
Marcus Reif an. Um 18 Uhr beginnt der Gickelschlag mit dem traditionellen
Fleischwurstessen vor dem Haus am Weilbach. Auch die schönste Feier
muss einmal vorbei sein, so beerdigen die Weilbacher ihre Kerb am
Dienstag, 22. August, um 20 Uhr an der Weilbachhalle. An allen Tagen
werden die Schausteller ihre Buden und Fahrgeschäfte geöffnet haben.
Die Kerbeborsch 6091 Weilbach suchen noch Nachwuchs. Weitere Informationen
dazu gibt es unter der Internet-Adresse www.kerbeborsch.de.
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Hier
ein aktueller Pressebericht aus der Höchster
Kreisblatt vom 21.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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47
Kerbeborsch finanzieren die Weilbacher Kerb und halten sie am Leben
Weilbach. Bürgermeister Dieter Wolf lobte nach seinem Fassanstich
besonders das Engagement der Weilbacher Kerbegesellschaft "6091",
die nun schon seit fünf Jahren das traditionelle Fest in und vor
der Weilbachhalle veranstaltet. "47 Kerbeborsch finanzieren für
die Weilbacher Bürger die Kerb und erhalten sie so am Leben", betont
Marcus Reif, der Vorsitzende der "6091er", "drei Wochen nach Mallorca
fahren können wir danach aber nicht." Eher im Gegenteil: Das finanzielle
Risiko einer so großen Veranstaltung ist hoch. In der Vergangenheit
ist es schon mal vorgekommen, das vierstellige Gema-Gebühren nicht
rechtzeitig bezahlt werden konnten. In diesem Jahr wird die Kerbegesellschaft
nur dann keine Verluste machen, wenn der heutige Gickelschlag gut
besucht ist. Unterstützende Gelder von der Stadt erhält die Kerbegesellschaft
nur in punkto Hallenmiete, die mit rund 1200 Mark billiger als für
andere Vereine ist. Deswegen "leben" die jungen Weilbacher von der
Teilnahme der Bürger am fünftägigen Fest. Einnahmen gibt es für
die Kerbeborsch durch den Verkauf von Speisen und Getränken sowie
den Losen zur Hammelversteigerung. Dem stehen diverse Gebühren und
vor allen Dingen die Kosten für zwei Tanzbands und die Kapelle beim
Umzug gegenüber. Vom Absatz der 1500 hergestellten Apfelweingläsern
mit dem Emblem der Kerbegesellschaft profitieren die Verfechter
der Tradition kaum. "Das ist mehr ein Werbegag, wir haben auch schon
viele verschenkt", erklärt Reif. Sein Dank gilt der Stadt für die
gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Reifs Appell richtet
sich an die Weilbacher Bürger, die den jungen Leuten unter die Arme
greifen können: Mit einem zahlreichen Erscheinen beim Gickelschlag
vor dem Haus am Weilbach. Speisen und Getränke gibt es dort ab 17
Uhr. (rem)
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Hier
ein aktueller Pressebericht aus der Höchster
Kreisblatt vom 22.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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Der
Gewinner des Gockels bekocht die Kerbeborsch
Weilbach. Der Gickelschlag vor dem Haus am Weilbach - der heimliche
Höhepunkt der Kerb - entwickelte sich gestern Abend zum Marathon.
Freddy Flach war schon der elfte Auserwählte, der den Dreschflegel
von den Kerbeborsch in die Hand gedrückt bekam. Er sollte zum gefeierten
Mann vor gut 300 Zuschauern avancieren. Als er beim ersten Versuch,
mit verbundenen Augen den Apfelweinkrug auf dem Boden zu treffen,
wie schon so mancher seiner Vorgänger das "Arbeitsgerät" kaputt
gemacht hatte, wurde es dem Weilbacher zu bunt. Vor dem zweiten
Mal tippte er den Krug nur an, um ohne die Augenbinde nochmals auszuholen,
daneben zu hauen, aber mit dem dritten Versuch dann zu treffen.
Die Menge tobte, und Flach ist nun um einen Gockelhahn reicher,
den die Kerbeborsch extra von den Langenhainer Kleintierzüchtern
geholt hatten. Zudem muss er den Kerbeborsch im nächsten Jahr -
wie sein Vorgänger Harald Staudt dieser Tage - eine Mahlzeit servieren.
Vor Freddy Flach hatten Friedhelm Volz, der stimmgewaltigste Fischbacher
Kerbeborsch, der Erste Stadtrat Ulrich Krebs (verfehlte den Krug
nur knapp), Dieter Dörhöfer, Harald Schmengler vom Ortsgericht,
Thomas Kirchner und Nils Dietrich ihr Glück versucht. Flachs Sohn
Tobias brachte es fertig, den Dreschflegel in zwei Stücke zu schlagen,
ehe Werner Duchmann (FDP), Stadthistoriker Wilfried Theiß und Kerbemädelmutter
Eva-Maria Tietze knapp scheiterten. Für die Kerbeborsch, die heute
die Kerb beerdigen werden (Start ist um 20 Uhr an der Weilbachhalle),
war es eine gelungene Veranstaltung. Sie ließen sich auch nicht
davon irritieren, dass die Wickerer Artgenossen ihnen die Kerbepuppe
Elsbeth vom Baum holten und dafür viel Alkohol verlangten. Das Konzept
der Kerbegesellschaft "6091" "Weilbacher Kerb für Weilbacher Bürger"
ging an diesem Tag auf, in Massen wurden Fleischwurst und Apfelwein
verkauft. 2100 Mark, Einnahmen aus dem sonntäglichen Kerbekaffee,
erhielt der Verein "Hilfe für krebskranke Kinder" vor dem Gickelschlag.
Und Marcus Reif, Vorsitzender der "6091", versicherte trotz insgesamt
rückläufiger Besucherzahlen bei der Kerb: "Wir machen weiter - so
schnell geben wir nicht auf!"
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Hier
ein aktueller Pressebericht aus der Höchster
Kreisblatt vom 22.08.2000. Der originale Text steht dabei.
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ohne
Bild
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Als
die Gruppen Krämer und Kinkel durch den Ort zogen, gab es noch
Rivalitäten Weilbach. Johann Flettner musste nur kurz in sich gehen,
und schon kamen die Worte aus seinem Mund wie aus der Pistole geschossen.
"Kerbeborsch sind lust'ge Brüder, haben frohen Mut, singen lauter
lust'ge Lieder, sind ja alle Mädchen gut." Johann Flettner feiert
bald seinen 90. Geburtstag. In einem solch hohen Alter spielt einem
das Gedächtnis hin und wieder schon mal einen Streich. Wenn es um
die geliebte Kerb geht, ist dies bei dem Weilbacher allerdings nicht
der Fall. Da erinnert er sich gut. Mit seinen alten Kameraden Karl
Weilbächer (Jahrgang 1905), Peter Sieben (1910) und Hans Schäfer
(1921) saß Flettner im Haus am Weilbach beim zünftigen Frühschoppen
vor einem Glas Bier und Fleischwurst zusammen. "Früher gab es nur
Kerb und Fastnacht, sonst war nichts los. An Kerb ist kein Weilbacher
in Urlaub gefahren", erinnerte sich Schäfer. Der stand 1929 noch
als kleiner Bub am Straßenrand, als die Kerbeborsch während ihres
Umzugs im Ort unterwegs waren. Mit Flettner, Sieben und natürlich
Kerbevadder Peter Remsperger, der inzwischen auf dem Aussiedlerhof
lebt. Wichtiger als die Verfechter der Tradition waren damals jedoch
die Musikkapellen. Die Gruppen Krämer und Kinkel zogen getrennt
durch den Ort - da gab es eine richtige Rivalität, die darin gipfelte,
dass eines Tages eine Pauke, bei dem Versuch kaputt ging, noch lautere
Musik zu machen. 60 Mark erhielt eine Band für ihr Engagement beim
Umzug und bei zwei Kerbetänzen (sonntags und montags). Mit der Machtübernahme
Hitlers - von 1933 bis 1945 - wurde dann die Kerb verboten. "Jeden
Monat im Jahr haben die Kerbeborsch dafür gesammelt, sonst hätten
sie die Musikgruppen nicht finanzieren können", erklärt Schäfer.
Zusätzlich "bettelte" die Kapelle bei den Besuchern um ein paar
Groschen, "das nannte man zoppen", weiß Heimathistoriker Hermann
Lixenfeld, der sich mit den Kerbeborsch-Oldies die alten Bilder
anschaute. Laut Lixenfeld wechselte der Kerbeplatz in der Vergangenheit
öfter. Vor der früheren Verwaltungsstelle gegenüber dem Kriegerdenkmal
wurde gefeiert oder im Ortsmittelpunkt, dort, wo jetzt das Haus
am Weilbach steht. Mitte der fünfziger Jahre wechselten die Kerbeborsch
in die Hattersheimer Straße, die im Zuge des Ausbaus der Autobahn
66 lange gesperrt war, danach in die Gastwirtschaft "Zur Rose",
die früher Hans Schäfer gehörte, und ab 1984 in die Weilbachhalle.
Vor dem Haus am Weilbach waren die 20 Aktiven der Kerbegesellschaft
"6091" gerade dabei, den 25 Meter langen Kerbebaum zu schmücken,
der mit Hilfe eines Krans um die Mittagszeit in die Höhe gehievt
werden sollte. Früher geschah dies natürlich noch mit Muskelkraft.
Diese Änderung war im Laufe der Zeit aber nicht die einschneidendste,
wenn es nach Johann Flettner geht. Der gravierendste Unterschied
zwischen der Kerb 1929 und 2000 sei die Geselligkeit unter den jungen
Traditionsverfechtern, die nachgelassen habe. Diese allerdings nicht
bewiesene Aussage kam aus seinem Mund fast so schnell wie das Kerbeborsch-Lied.
(rem)
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Kerbeborsch
6091 Weilbach | www.kerbeborsch.de | info@kerbeborsch.de
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